Heftige Niederschläge: Flüsse in der Wallonie treten über ihre Ufer

Die heftigen Niederschläge der vergangenen Tage haben dafür gesorgt, dass die Flüsse Maas und Semois in den südlichen Provinzen Belgiens über die Ufer treten. Davon betroffen sind in erster Linie die Provinzen Namür und Luxemburg. Die Pegel der Semois stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit etwa 10 Jahren.

In der Nacht zum Dienstag mussten die Feuerwehren in der Provinz Luxemburg rund 120 Mal nach Notrufen wegen Überschwemmungen ausrücken. Dabei mussten in erster Linie vollgelaufene Keller leergepumpt werden.

Die Semois traf in den Provinzen Luxemburg und Namür an mehreren Orten über ihr Ufer und nach einer Meldung unserer frankophonen Kollegen der RTBF haben die Pegel dieses Flusses örtlich eine Höhe erreicht, wie in den vergangenen 10 Jahren nicht mehr.

Lesen sie bitte unter der Illustration der wallonischen Wasserbehörden weiter. In rot gefärbt finden sie die Regionen, in denen Überschwemmungen vorkommen oder drohen.

In der Provinz Namür ist derweil auch die Maas durch die enormen Wassermassen der vergangenen Tage über das Ufer getreten. Am Dienstagabend strömten mehr als 1.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch die Maas, wie die wallonische Wasserbehörde SPW meldete.

Die wallonischen Behörden haben ab der französischen Grenze bis zur regionalen Hauptstadt Namür einige Dämme erhöht und sie haben zum besseren Durchfluss der Wassermassen die Wasserkraftwerke abgeschaltet. Sehen sie hier einige Bilder, die unsere RTBF-Kollegen am Dienstag an der Semois gedreht haben.

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