Nicolas Maeterlinck

Task Force „Coronavirus“ für belgische Unternehmen

Die föderalen Minister Denis Ducarme (KMU) und Nathalie Muylle (Wirtschaft) haben innerhalb des Wirtschaftsministeriums eine Task Force zur Unterstützung der belgischen Unternehmen, die potenziell vom Coronavirus betroffen sind, eingerichtet. Sie werden dies an diesem Donnerstag bekannt geben.

Die Task Force wird den KMU besondere Aufmerksamkeit widmen. Ihre Aufgabe ist es, Daten und Informationen über die Folgen der Verbreitung des Coronavirus zu sammeln. In Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden wird es dann notwendig sein, die Schwierigkeiten zu identifizieren, auf die belgische Unternehmen stoßen können. Sollten sich Unterstützungs-, Orientierungs- oder Hilfsmaßnahmen als notwendig erweisen, ist es auch Aufgabe der Task Force, hierbei zu helfen.

"Die potenziellen Auswirkungen des Coronavirus auf unsere Wirtschaft sollten nicht unterschätzt werden", betont Minister Ducarme. "Gemeinsam mit meiner Kollegin Nathalie Muylle wollte ich proaktiv sein und schnell eine Task Force einrichten.“ Muylle weist darauf hin, dass der Handel zwischen Belgien und China "sehr wichtig" sei. "Es ist daher notwendig, dass wir die möglichen Auswirkungen des Coronavirus auf der wirtschaftlichen Ebene überwachen.

Laut Ducarme und Muylle habe der Ausbruch des Coronavirus bereits erhebliche Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft, aber auch auf die Wirtschaft der Handelspartner Chinas. Belgische Unternehmen seien nicht immun, "ob sie nun in Ländern oder Gebieten tätig sind, die vom Virus betroffen sind oder in Hochrisikozonen exportieren oder Geschäftsbeziehungen mit China unterhalten".

Die Minister weisen darauf hin, dass die Unternehmen für ihre Produktion auch auf in China hergestellte Teile angewiesen sind. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Unternehmen aus Sektoren wie Chemie, Transport, Textil und Elektronik.