Belga

Hunderte Anwohner bei Brand im Bahnhofsviertel in Brüssel-Nord evakuiert

In der Nacht zum Sonntag ist in der Nähe des Bahnhofs Brüssel-Nord ein heftiger Brand in einer Autowerkstatt ausgebrochen. Die Feuerwehr evakuierte daraufhin rund 100 Personen, die im Nord-Bahnhof untergebracht werden konnten. Dabei handelte es sich um die Bewohner des Wohnhauses an der Werkstatt und um zahlreiche Nachbarn und Anwohner aus den umliegenden Straßen.

Die Feuerwehr des Brüsseler Stadtviertels Schaarbeek erhielt gegen 22 Uhr 40 am späten Samstagabend einen Notruf von Bewohnern der Roeierstraat, die den Brand meldeten. Als die sofort ausgerückte Feuerwehr vor Ort in der benachbarten Masuistraat ankam, schlugen bereits Flammen aus neben der Werkstatt stehenden Autos.

Die Feuerwehr hatte über 50 Männer und Frauen im Einsatz, die mit Tank- und Pumpfahrzeugen und mit 4 Leiterwagen angerückt waren. Diese löschten von allen Seiten, so dass sich das Feuer nicht auf die umliegenden Gebäude ausbreiten konnte. Bei dem Feuer explodierten zum Glück lediglich Farbdosen in der Karosseriewerkstatt. Gasflaschen konnten rasch aus dem Gebäude entfernt werden.

Gegen 2 Uhr am frühen Sonntagmorgen konnte Entwarnung gegeben werden und die Bewohner, die bis dahin im Bahnhof von Roten Kreuz versorgt wurden, konnten in Gruppen wieder nach Hause gehen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt.