Zwei aus China repatriierte Belgier in Brüssel angekommen und in Quarantäne gebracht

Am Sonntagabend sind zwei Belgier mit einen Flug, mit dem auch britische und deutsche Staatsbürger nach Europa gebracht wurden, in Brüssel angekommen. Nach Angaben des belgischen Außenamtes und der hiesigen Gesundheitsbehörden wurden die beiden Rückkehrer aus Wuhan sofort untersucht und anschließend in Quarantäne gesetzt.

Die beiden Belgier, d.h. einer der beiden hat eine europäische Staatsangehörigkeit, lebt aber in Belgien, hatten das Außenministerium in Brüssel darum gebeten, in die Heimat gebracht zu werden. Sie leben und arbeiten eigentlich in der chinesischen Metropole Wuhan, in der das Coronavirus ausgebrochen war, doch durch die Tatsache, dass diese Stadt von der Außenwelt völlig abgeriegelt sei und dass dort jede Bewegungsfreiheit unmöglich ist, gestalte das Leben dort problematisch, so die beiden Betroffenen.

Die von einem medizinischen Team begleitete Maschine der britischen Luftwaffe landete zunächst in Großbritannien und danach in Berlin. Abschließend ging der Flug weiter in die Niederlande, von wo aus die beiden Belgier mit einem Spezialkrankenwagen nach Brüssel in die Fachklinik von Neder-Over-Heembeek gebracht wurden.

Dort müssen sie zwei Wochen lang in Quarantäne bleiben, wie auch acht der neun bisher aus Wuhan zurückgekehrten Landsleute. Die neunte Person wies das Coronavirus auf und wurde in die Brüsseler Sint-Pieters-Klinik eingeliefert. Das Referenzlabor der Universität Löwwen (KU Leuven) wird die ihnen abgenommenen Proben untersuchen, um herausfinden zu können, ob sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben oder nicht.

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