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Nach "Ciara": Die Pier von Blankenberge unter Sand begraben

Nach dem das Sturmtief „Ciara“ Belgien wieder verlassen hat, wird an verschiedenen Orten deutlich, was dieses Wetterphänomen hinterlassen hat. In Blankenberge wurde tonnenweise Sand auf den Pier geweht. Jetzt haben die Mitarbeiter der Stadtverwaltung alle Hände voll zu tun, um den Küstenbadeort wieder sandfrei zu machen. „Ciara“ brachte auch eine Springflut mit sich, die die Schelde abwärts bis Antwerpen traf.

Die Sandberge auf der klassischen Pier von Blankenberge mögen gerade für tolle Fotos sorgen, doch der Stadtverwaltung bereiten sie Kopfzerbrechen. Manche Bürgersteige und Wege entlang der Pier und des Strandes sind noch unpassierbar, was nicht lange so bleiben kann. Derzeit wird der Schaden, den die enormen Sandmengen verursachen, noch bemessen.

Auch vor der Küste von Middelberge liegen enorme Sandmassen auf den Bürgersteigen, Deichen und Straßen. Zum Glück kann die Küstentram hier noch fahren. Doch auch hier muss kurzfristig Sand abgebaggert werden.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

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An der belgischen Nordseeküste haben die meisten Ortschaften nach „Ciara“ mit Sand zu kämpfen, entweder, weil er vom Strand verschwunden ist und dort für gefährliche Klippen sorgt (siehe nebenstehenden Beitrag), oder, weil er in die Ortschaften hineingeweht wurde.

Antwerpen hatte wiederum mit einer Springflut zu kämpfen, die allerdings glimpflich verlief. Die Stadt ist mit Flutsperren gewappnet und auch dieses Mal ging nichts schief, auch wenn die Schelde lokal über ihre Ufer stieg und auch an den Kais für nasse Füße sorgte. Doch der Pegel blieb unter dem markanten „Blauen Stein“ (Fotos und Video unten). 

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