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Die Sandklippen an der Nordseeküste können noch nicht beseitigt werden

Die durch das Sturmtief „Ciara“ entstandenen Sandklippen an der belgischen Nordseeküste können wohl erst in der kommenden Woche in Angriff genommen werden. Die flämische Landesagentur für maritime Dienstleistung und Küste führt dazu zwei Gründe an: Zum einen steht mit „Dennis“ am kommenden Wochenende ein weiteres Sturmtief vor der Türe und zum anderen brauchen die Wissenschaftler für die genaue Erfassung der Schäden gutes Wetter.

Geplant war, dass Wissenschaftler der Maritimen Agentur mit einem Flugzeug die hiesige Küstenlinie abfliegen, um den gesamten Nordseestrand mit seinen durch die Springflut nach dem Sturm „Ciara“ entstandenen Sandklippen und Schäden zu erfassen. 

Doch dazu wurde noch kein grünes Licht erteilt, denn die Wetterumstände bieten dazu in den kommenden Tagen keine adäquaten Möglichkeiten.

Ganz im Gegenteil. Mit „Dennis“ steht auch Belgien ein weiterer winterlicher Sturm ins Haus, der allerdings bei weitem nicht so scharf sein wird, wie „Ciara“. Aber, die Forschung braucht gutes Wetter, eine gute Sicht und einen Wasserstand an den Nordseestränden, der so niedrig wie möglich ist.

Aus dem für diesen Donnerstag geplanten Kontroll- und Erfassungsflügen wird also nichts und ein neues Datum steht noch nicht fest. Es scheint durchaus verständlich zu sein, dass die Behörden mindestens so lange warten, bis der Wind voll und ganz abebbt. Und angesichts eines weiteren Sturmtiefs wolle man keine Arbeit doppelt machen, so ein Sprecher der Maritimen Behörde am Mittwoch dazu.

Die flämischen Landesbehörden warnen auch aus diesem Grunde davor, sich den Sandklippen zu nähern, vor allem denen, die sehr hoch sind. Die Kanten können wegen der Feuchtigkeit leicht abbrechen und für schwere Stürze sorgen. Diese Sandklippen würde zwar optisch ein interessantes Schauspiel und Wetterphänomen bieten, sollten aber besser mit einem gewissen Abstand beobachtet werden…