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Im vergangenen Jahr kauften zwei Drittel der Belgier online ein: Sehr beliebt bei Jüngeren

Die Zahl der Belgier, die (einen Teil) ihrer Einkäufe online tätigen, nimmt weiter zu. Das bestätigt das belgische Statistikamt Statbel. 2019 haben etwa 66% der Belgier online eingekauft, was einen Anstieg von 5 Prozentpunkten in einem Jahr bedeutet. Allerdings gibt es erhebliche regionale Unterschiede: 71% der Flamen haben im letzten Jahr online eingekauft, gegenüber 60% der Brüsseler und Wallonen.

Junge Menschen kaufen mehr online ein als ältere Menschen. Bis zum Alter von 44 Jahren kaufen etwa 80% der Bevölkerung online ein. Bei den 45- bis 54-Jährigen liegt der Anteil noch immer bei 68%. Danach sinkt sie in der Altersgruppe der 65-74-Jährigen stark auf 34%.

Außerdem kaufen Männer ab 55 Jahren mehr online ein als Frauen. Der Anteil der Haushalte mit Internetzugang stieg 2019 weiter auf 90%.

Auch hier sind die Prozentsätze je nach Region unterschiedlich. In Flandern haben 92% der Haushalte Zugang zum Internet, während in Brüssel 89% Zugang haben. In Wallonien haben nur 87% der Haushalte Zugang zum Internet.

Die Statbel-Umfrage zeigt auch eine Zunahme der Nutzung des so genannten E-Government. Im vergangenen Jahr haben 45 % der Belgier nach Informationen auf einer Regierungswebsite oder einer mobilen Anwendung gesucht. Etwa 40% geben an, dass sie amtliche Formulare auf einer Behörden-Website ausgefüllt und eingereicht haben.