Didier Verbaere

Nach Ciara und Dennis kündigen sich für nächstes Wochenende die Stürme Ellen und Francis an

Der Sturm Dennis hinterließ eine Spur der Verwüstung, als er am Sonntag über Flandern hinwegfegte. Die Böen waren manchmal noch beeindruckender als am vergangenen Wochenende, als der Sturm Ciara das Land in seiner Gewalt hatte.

Der VRT-Wettermann Frank Deboosere erklärte, zwei Stürme in einer Woche seien nicht allzu außergewöhnlich, und er warnt davor, dass das Schlimmste vielleicht noch nicht vorbei ist.  Die Stürme Ellen und Francis könnten schon am kommenden Wochenende auf dem Vormarsch sein.

Frank Deboosere: "Im Moment ist es noch zu früh, um Einzelheiten zu nennen. Die beiden neuen Stürme bauen sich momentan im Norden des Atlantiks auf.  Sie müssen noch geformt werden.  Auf den Wetterkarten sieht man bisher noch nichts genaueres."

Sturm Dennis besorgte unserem Land am Sonntag heftige Böen und Starkregen vor allem gegen Abend.  In Stabroek (Provinz Antwerpen) wurden Böen von 108 km/h registriert. Es wurde ein durchschnittlicher Niederschlag von 5 bis 15 Liter pro Quadratmeter gemessen.  Die Höchsttemperaturen in Brüssel blieben mit 16,6° C außergewöhnlich mild.  In den Kempen betrug sie fast 18°C.

Der Sturm Dennis verursachte mit stärkere Böen im Landesinneren größere Schäden als der Sturm Ciara am vergangenen Wochenende, wie die Fotos hierunter zeigen.

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