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Start-ups schaffen in Belgien derzeit mehr Jobs als der Mittelstand

Der Einfluss von Start-ups auf den Arbeitsmarkt wird in Belgien deutlich unterschätzt. Nach einer Studie der Allfinanzgruppe KBC im Rahmen ihres Projektes „Start it @ KBC“ beschäftigen Start-ups durchschnittlich 4,8 Mitarbeiter und mittelständische Unternehmen „nur“ 2,5 Mitarbeiter. Und lediglich 1,4 % aller Start-ups in unserem Land bestehen nur aus einer Person.

Viele traditionelle mittelständische Unternehmen bestehen allerdings mehrheitlich tatsächlich aus nur einer Person, nämlich rund 88 %, so die „Start it @ KBC“-Studie. In dieser Studie wird auch festgestellt, dass die jungen Unternehmen immer mehr neue Arbeitsplätze schaffen.

In einer zu der Untersuchung gehörenden Umfrage geben die meisten Start-up-Gründer an, im laufenden Jahr noch durchschnittlich zwei weitere Mitarbeiter anzustellen.

Zum gesamten „Start it @ KBC“-Netzwerk gehören inzwischen mehr als 500 solche Unternehmen. Das bedeutet, dass 2020 bis zu 1.050 neue offene Stellen ausgeschrieben werden.

Die zu diesem Netzwerk gehörenden jungen Firmen generierten seit ihrer Gründung einen Umsatz in Höhe von etwa 83,9 Mio. €. Das entspricht im Durchschnitt 540.000 € pro Start-up.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass jedes neue Start-up-Unternehmen im Durchschnitt etwa 450.000 € investierte - entweder von außen oder selbst investiertes Geld. Laut KBC steigt auch diese Summe ständig weiter an.