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13 Personen wegen Kokainschmuggels über den Hafen von Antwerpen festgenommen

Zwei verschiedene Ermittlungen unter Leitung der Untersuchungsrichter von Dendermonde und Antwerpen haben in dieser Woche zur Festnahme von 13 Personen geführt. Sie stehen im Verdacht, große Mengen Kokain über den Antwerpener Hafen ins Land geschmuggelt zu haben. 

Die Zollbehörden des Antwerpener Hafens hatten in den vergangenen Monaten Hunderte Kilo Kokain in Schiffsladungen aus Südamerika entdeckt. Die Bande, die den Drogenschmuggel organisiert haben soll, steht im Verdacht, für kriminelle Organisationen in den Niederlanden zu arbeiten. Ein Hafenarbeiter aus Zwijndrecht bei Antwerpen soll einen Drogencontainer in die Niederlande durchgewunken haben. Die Ermittler konnten auch Verbindungen zu einem Wohnwagencamp im niederländischen Oss aufdecken. Dieses Camp war bereits als Drehscheibe für schweren Drogen- und Waffenhandel sowie Vergeltungsaktionen im kriminellen Milieu ins Visier der Ermittler gekommen.

Haussuchungen

Am Dienstag waren 14 Haussuchungen in der Gegend von Aalst und in Brüssel ausgeführt und neun Personen verhaftet worden. Acht Personen bleiben in Untersuchungshaft. Am Donnerstagmorgen nahm die Polizei erneut Haussuchungen u. a. in Antwerpen, Beveren, Hamme und Zwijndrecht vor. Fünf Männer wurden zur Befragung mitgenommen. Mehrere Cryptophone (d. h. Telefone, bei denen die Gespräche verschlüsselt sind), zwei Fahrzeuge, ein Motorrad und Bargeld wurden beschlagnahmt. 

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