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Erstmals über 1000 Protestkundgebungen pro Jahr in Brüssel

Erstmals über 1000 Protestkundgebungen pro Jahr in Brüssel

Die Polizei der Zone Brüssel-Etterbeek-Ixelles hat zum ersten Mal über 1000 Protestkundgebungen pro Jahr begleitet. Die Anzahl der Kundgebungen in Brüssel steigt seit zehn Jahren unaufhörlich an.

Polizeisprecherin Ilse Van de Keere zufolge wurden 2019 genau 1085 Kundgebungen in der Hauptstadt von der Polizei begleitet.

Für diesen Anstieg gibt es verschiedene Erklärungen. Alle nationalen Protestaktionen werden beispielsweise in der belgischen Hauptstadt organisiert. Brüssel gilt darüber hinaus als Hauptstadt Europas und jeder EU-Gipfel führt unvermeidlich zu Protestkundgebungen. Auch die Anwesenheit vieler Botschaften und internationaler Einrichtungen sorgt dafür, dass selbst politische Stellungnahmen im Ausland Protestaktionen in Brüssel auslösen können.

2019 kamen auch noch die Klimademonstrationen hinzu.

Anfragen

Die Brüsseler Polizei ist auf diese Arbeit gut vorbereitet, unterstreicht Ilse Van de Keere und interveniert sowohl während der Woche als auch während des Wochenendes auf effiziente Weise. 

Anfragen für Protestkundgebungen in Brüssel müssen wenigstens zehn Tage im Voraus schriftlich eingereicht werden. Manchmal müssen die Polizeibehörden eine Anfrage weigern. „Das wird am 22. März der Fall sein. Im Heysel-Stadion findet das Fußballpokalfinale statt. Für andere Menschenaufkommen haben wir dann keine Mittel mehr. 

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