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Flämische Filme „Binti“ und „Bloeistraat 11“ in Berlin als beste europäische Jugendfilme ausgezeichnet

Auf dem Jahreskongress des europäischen Verbands für die Kinder- und Jugendfilmbranche in Berlin werden jedes Jahr die Preise für den besten Jugendfilm, den besten Kurzfilm und den besten Dokumentarfilm vergeben

Die Preise wurden von den 150 und aus 41 Ländern stammenden Mitgliedern der European Children's Film Association vergeben. Sowohl für „Binti“ als auch für „Bloeistraat 11“ waren es in diesem und im vergangenen Jahr nicht die einzigen Preise auf internationalen (Jugend-)Filmfestivals.

Binti" erzählt von einem kongolesischen Mädchen, die mit ihrem Vater in Belgien lebt, aber keine Papier hat und deswegen … im Grunde nicht besteht.

Bloeistraat 11“ ist das Debut von Nienke Deutz im Animationsfilm (unten).  Der Kurzfilm berichtet von zwei Freundinnen, die alles zusammen machen, bis dass die Pubertät ihren Körper verändert und die Freundschaft zwischen den beiden auf die Probe stellt. Der kurze Animationsfilm wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. 

„Het smelt“ (Und es schmilzt): noch nicht verfilmt, aber schon Preis gewonnen

Das Regiedebut der flämischen Schauspielerin Veerle Baetens ist in Berlin mit dem ArteKino International Prize prämiert worden (Foto unten, Veerle Baetens in der Mitte).

Die Auszeichnung dient zur Unterstützung bei der Suche nach internationalen Coproduzenten und finanziellen Mitteln.

Veerle Baetens will das viel beachtete Romandebüt von Lize Spit (unten) über das brutale Erwachsenwerden in der flämischen Provinz aus dem Jahre 2015 verfilmen.  Baetens selbst war 2013 für die Hauptrolle in The Broken Circle Breakdown mit dem europäischen Filmpreis als beste Darstellerin ausgezeichnet worden.

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