Versteigerung von Hergé-Artefakten brachte 220.000 € ein

Am vergangenen Wochenende brachte eine Versteigerung von Werken und Artefakten des Tim & Struppi-Schöpfers und Comiczeichners Hergé in Lüttich rund 220.000 € ein. Rund 400 Interessenten boten entweder vor Ort oder online bei dieser Versteigerung mit.

Seit drei Jahren findet die Hergé-Versteigerung im Rahmen der Comic-Auktion „BD enchères“ in Lüttich statt und auch in diesem Jahr gab es wieder viel Interesse aus dem In- und Ausland für dieses Event. Immer, wenn Originalzeichnungen, Drucke oder historische Alben und seltene Artefakte des Tim & Struppi-Schöpfers Hergé (alias Georges Rémi) unter dem Hammer kommen, melden sich die eingefleischten Sammler.

Dieses Mal wurde eine Ersterscheinung des Comics „Tintin au pays des Soviets“ („Tim im Lande der Sowjets“) angeboten, die alleine 22.800 € einbrachte. Für zwei lebensgroße Abbildungen von Tim und Kapitän Haddock gingen jeweils 4.200 € über den Ladentisch. Ein Werbeplakat für Tim-Alben aus dem Jahr 1944 wechselte für 5.000 € den Besitzer. Das war vier Mal höher, als erwartet.

Ein Fachmann erklärte dazu gegenüber der belgischen Nachrichtenagentur Belga: „Produkte wie diese sind immer eine sichere Angelegenheit. Das ist Vergleichbar mit Immobilien, allerdings mit niedrigeren Preisen. Man kann sich dabei etwas Gutes tun, ohne dabei Geld zu verlieren."