Brussels Airlines spürt die Auswirkungen des Coronavirus

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines stellt in den letzten Tagen ein verändertes Buchungsverhalten von Reisenden fest und führt dies auf das Coronavirus zurück, das sich weiter weltweit ausbreitet. Die Gesellschaft wird die Lage analysieren. Die Muttergesellschaft Lufthansa kündigt entsprechende Maßnahmen an.

Das Coronavirus zeigt in diesen Tagen immer mehr Einfluss auf den Reise- und Urlaubssektor. Weltweit sind fast alle Flüge von und nach China gestrichen. Brussels Airlines bietet keine Direktverbindungen mit China an, ist also in dieser Hinsicht eher nicht betroffen. Und doch stellt die Fluggesellschaft im Allgemeinen ein deutlich verändertes Buchungsverhalten fest. Doch bevor man Maßnahmen ergreifen wird, soll die Lage analysiert werden, was jetzt in Angriff genommen wird, wie die Nachrichtenagentur Belga meldet.

Die BA-Muttergesellschaft Lufthansa hingegen kündigt sehr wohl einige Schritte an, um die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen abfedern zu können. Die Lufthansa bietet ihren Mitarbeitern unbezahlten Urlaub an und legt einen Einstellungsstopp ein. Zudem wird in der Verwaltung weiter eingespart.

Alle zur Lufthansa gehörenden Gesellschaften, die Flüge nach China im Portfolio haben - LH selbst, Swiss und Austrian Airlines - haben diese bis vorerst Ende März gestrichen und auch die Verbindungen mit Hongkong werden auf ein Mindestmaß eingeschränkt. 13 Lufthansa-Maschinen bleiben in diesen Tagen am Boden. Zu den finanziellen Auswirkungen des Coronavirus auf die gesamte Lufthansa-Gruppe will man sich erst bei der Vorstellung der Jahresresultate des Jahres 2019 am 19. März äußern. 

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