UHasselt

Hasselter Uni entwickelt ultradünne und flexible Solarpaneele

Wissenschaftlern der Universität Hasselt (UHasselt/Prov. Limburg) ist es als erste gelungen, hauchdünne und flexible Solarpaneele zu entwickeln, die zum einen die gleiche Energieeffizienz wie herkömmliche Paneele aufweisen und die zum anderen auch bezahlbar sind. Diese Solarpaneele sind nach Aussagen der Wissenschaftler perfekt in Dächer und Gebäude zu integrieren.

Bart Vermag (Foto), der das Projekt leitende Professor der UHasselt, nennt diese Entwicklung „bahnbrechend“. Er und sein Konsortium aus internationalen Partnern entwickelten diese hauchdünnen und faltbaren Solarpaneele im Hinblick auf eine maximale Energiegewinnung: „Zum ersten Mal haben wir eine Energieeffizienz von 25 % erreicht, was ebenso viel ist, wie ein herkömmliches Sonnenpaneel am Tag praktisch erzielen kann. Und die Obergrenze unserer filmartigen Solarpaneele haben wir noch gar nicht erreicht.“

Um diese Energieeffizienz zu erreichen, nutzen die Wissenschaftler zwei Lagen Film, die übereinandergelegt werden, so Vermag: „Ein normales Solarpaneel besteht aus einer Lage, zumeist Silizium. Wir wenden zwei Lagen an, die einander verstärken. Hiermit werden wir mit den traditionellen Sonnenpaneelen konkurrieren. Unsere Solarzellen sind hauchdünnem und flexiblen Material, wodurch wir solche Paneele in allen Farben und Formaten produzieren können, die man in Giebel und Dächer integrieren können.“

Diese Produkte werden am Markt günstiger als bisherige Paneele sein, weil sie auch aus weniger Material bestehen. Innerhalb von 8 Jahren, so schätzt die Hasselter Universität, können diese Solarpaneele in allen Farben und Formen auf den Markt kommen. Man müsse lediglich noch einige Probleme lösen und Hindernisse überwinden, doch man verbuche schnelle Erfolge.

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