Ab Samstagnachmittag Code Gelb für Sturm Jorge in Flandern, Code Orange im Süden Belgiens

Ein neues Wochenende, ein neuer Sturm: Auch an diesem Wochenende müssen wir mit Sturmböen von bis zu 90 km/Stunde im Landesinneren und bis zu 100 km/Stunde südlich von Sambre und Maas rechnen. Das KMI hat den Code Gelb und den Code Orange angekündigt. Der Schuldige ist Sturm Jorge. 

Das Königliche Meteorologische Instituts KMI (das belgische Wetteramt) hat ab Samstagmittag den Code Gelb wegen Sturm an der Küste und im Inland angekündigt. Ab Mittag zieht eine Kaltfront aus dem Westen über unser Land, die von Sturmböen begleitet wird, die bis zu 90 km/h erreichen können.

Südlich von Sambre und Maas, also in der Wallonie,  sind Sturmböen von bis zu 100 km/h oder sogar mehr möglich und dort gilt deshalb der Code Orange.

Code Gelb bedeutet, dass örtliche Belästigungen oder Schäden möglich sind und der Verkehr behindert werden kann. Code Orange bedeutet viel Sturm, wodurch Schäden  in großem Umfang möglich sind und der Verkehr ernsthaft behindert werden kann. Die Warnungen gelten bis Samstagabend um 22 Uhr.

Notrufnummer 1722

Seit heute Morgen ist wegen Sturm Jorge die Notrufnummer 1722 wieder freigeschaltet. Die 1722 ist für Notrufe gedacht, bei denen kein Menschenleben in Gefahr ist, beispielsweise wenn der Sturm Dächer abdeckt oder ein Keller überschwemmt wird. Dadurch soll der eigentliche Notruf für dringende Fälle – 112 – entlastet werden.