Flanderns Windräder lieferten eine Rekordmenge an Strom

Die Windkraftanlagen im belgischen Bundesland Flandern haben im vergangenen Monat Februar eine Rekordmenge an Strom geliefert. Dabei halfen auch die Stürme, die auch die hiesigen Breitengrade heimgesucht hatten. Insgesamt lieferten diese Anlagen im Februar so viel Elektrizität, dass damit 1,2 Mio. Haushalte versorgt werden konnten.

Nach Angaben des Flämischen Windenergie-Verbandes (VWA) lag die Produktion doppelt so hoch, wie im Februar 2019 und jedes einzelne Windrad lieferte eine Menge an Elektrizität, wie seit Jahren nicht mehr.

Für einen Höhepunkt in dieser Hinsicht sorgten in erster Linie die beiden Stürme Ellen und Jorge am dritten Wochenende des Monats Februar. Der Windenergieverband unterstrich, dass es sich bei diesen Zahlen um Windkraftanlagen bzw. -rädern handelt, die sich auf flämischem Boden befinden. Diese 550 Windräder liefern im Normalfall eine Durchschnittsmenge an Strom von 1.300 Megawatt. 

Annelie Vermeylen von der Plattform "Belgian Offshore" sagte dazu gegenüber VRT NWS, dass der Ertrag der Windenergie in Flandern dieses Jahr schon 20 % über dem Durchschnitt liegt: "Zu allererst sehen wir, dass jedes Jahr ein Windpark hinzukommt. Das ist jedes Jahr ein kleines AKW mehr, das hier produziert. Das ist also eine der Erklärungen."

Doch auch dieser Verband führt diese Entwicklung vor allem auf den stürmischen Februar zurück. Angaben zur Produktion von Offshore-Windparks vor der belgischen Nordseeküste sind allerdings noch nicht bekannt.

Nicolas Maeterlinck

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