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Amerikanische Auszeichnung für "mutige" belgisch-nikaraguanische Studentin und Aktivistin

Die belgisch-nikaraguanische Studentin Amaya Coppens (Foto) ist eine der Frauen, die mit dem prestigeträchtigen amerikanischen „Internationalen Preis für mutige Frauen“ ausgezeichnet wird. Jährlich werden 12 Frauen aus der ganzen Welt mit diesem Preis ausgezeichnet, die für Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit kämpfen in ihren Ländern kämpfen. Coppens wurde weltweit durch ihren Widerstand gegen die kommunistische Diktatur von Präsident Daniel Ortega in Nikaragua bekannt.

Amaya Coppens Zamora ist 25 Jahre alt und Tochter eines belgischen Vaters und einer nikaraguanischen Mutter. 

Sie gehört in Nikaragua zu den führenden Köpfen der studentischen Widerstandsbewegung gegen die diktatorische Politik von Präsident Daniel Ortega. Dessen Regime geht mit harter Hand gegen Kritiker vor und Amaya Coppens verschwand bereits zweimal für einige Monate in einem Gefängnis.

Jetzt wird sie für ihren Mut im Kampf für Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit in ihrer zweiten Heimat Nikaragua mit dem jährlich vergebenen „Internationalen Preis für mutige Frauen“ ausgezeichnet. Sie erhält diesen Preis am Donnerstag in Washington aus den Händen von US-Außenminister Mike Pompeo. Neben Amaya Coppens erhalten diesen Preis 11 weitere mutige Frauen u.a. aus Afghanistan, Pakistan, Zimbabwe und China. 

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