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KU Löwen arbeitet fieberhaft an Impfstoff gegen Coronavirus

Forscher versuchen derzeit in einem Dutzend Labors, einen Impfstoff gegen das neue Coronavirus zu entwickeln. Die KU Löwen hat bereits einige erfolgreiche Tests durchführen können. Ihr möglicher Impfstoff wird jetzt an Mäusen getestet, um zu sehen, ob er wirklich funktioniert.

Doch nach Ansicht von Gesundheitsministerin Maggie De Block wird es noch lange dauern, bis es einen echten Impfstoff gibt. „Leider wird der noch nicht morgen kommen. Man ist erst im ersten Stadium von Tests an Mäusen. Es sind also die ersten lebenden Wesen, an denen der Impfstoff getestet wird. Und dann muss das alles noch einen ganzen Prozess durchlaufen. Man versucht das zwar, zu beschleunigen, aber wenn wir das Menschen verabreichen, müssen wir uns natürlich vergewissern, dass das sicher ist“, so De Block im VRT-Radio am Morgen.

In Belgien wurden nach neuesten Angaben des Gesundheitsministeriums bisher 267 Coronavirusinfektionen gemeldet, darunter 28 neue Infizierte. Ein über 70-jähriger Patient befinde sich in einer kritischen Situation, heißt es. Die meisten der Infizierten haben das Virus aus Norditalien mitgebracht. In Belgien hat sich eine begrenzte Anzahl von Menschen infiziert.

Außenminsiterium rät von Reisen nach Italien ab

Die Reisewarnung nach Italien ist abgeändert. Das Außenministerium warnt von nun ab vor allen Reisen nach Italien. Das hat das Außenministerium gegenüber der VRT bestätigt.