BORDIGNON V._BELGIAN DEFENSE

Coronavirus: Nicht dringende Eingriffe und Konsultationen in Krankenhäusern ab Samstag ausgesetzt

Nicht dringende Interventionen und Konsultationen in Krankenhäusern werden ab Samstag in Belgien ausgesetzt. Das teilte der Dachverband der niederländischsprachigen Versorgungsstrukturen Zorgnet-Icuro an diesem Freitag mit. Am späten Freitagnachmittag arbeitete die Risikomanagementgruppe (RMG), in der Experten zusammenkommen, an der Aktivierung des Notfallplans der Krankenhäuser.

Es wird daher erwartet, dass alle Krankenhäuser des Landes bereits am Samstag den Notfallplan aktivieren, was in der Praxis bedeutet, dass nicht dringende Interventionen und Konsultationen verschoben werden. Mit dieser Entscheidung wollen die RMG und die Regierung die maximalen Ressourcen zur Bekämpfung der Epidemie, die Belgien derzeit - wie den Rest der Welt - betrifft, bereitstellen.

Es wird eine Mitteilung des Gesundheitsministeriums mit Einzelheiten zur Umsetzung des Notfallplans erwartet. Die Regierung hatte bereits am Donnerstagabend eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, um die Ausbreitung von Covid-19 in Belgien so weit wie möglich einzudämmen.