Um Mitternacht schlossen belgienweit alle Kneipen, Cafés und Restaurants

Im Rahmen des Katastrophen- und Notfallplans der belgischen Regierung musste fast die gesamte Gastronomie Freitagnacht um Mitternacht schließen. Ausgenommen sind lediglich die Übernachtungsbetriebe, wie z.B. Hotels, Herbergen, B&B und ähnliches, doch diese müssen ihre Restaurants schließen und dürfen ihre Gäste nur noch in deren Zimmern bedienen. Diese Maßnahmen betreffen alle Bereiche der Gesellschaft und der Wirtschaft und gelten bis mindestens zum 3. April. 

Um Mitternacht sind die neuen Maßnahmen gegen das Coronavirus in Kraft getreten. Nur Apotheken und Lebensmittelgeschäfte (auch für Tierfutter) dürfen ihre gewohnten Öffnungszeiten beibehalten. Dazu zählen z.B. Supermärkte, Bäckereien und Metzgereien.

Restaurants und Café schlossen, dürfen aber eigentlich weiter Mahlzeiten liefern oder zum Mitnehmen anbieten, was aber offenbar die wenigsten machen, wie schon jetzt festzustellen ist. Frisöre oder andere Dienstleister, die ihre Kundschaft auf Termin bedienen, können auf dieser Ebene weiterarbeiten.

Die Polizei kontrolliert seit Mitternacht in ganz Belgien, ob sich die Betroffenen an diese strengen Vorgaben halten. Verstöße werden mit Bußgeldern bestraft. Wie diese aussehen können, liegt ab jetzt im Ermessen von Städten und Gemeinden.

Diese Auflagen gelten in ganz Belgien bis auf weiteres bis zum 3. April. Davon betroffen sind auch Veranstaltungen jeglicher Art und sogar private oder familiäre Ereignisse, wie Hochzeiten und Beerdigungen, die zwar stattfinden dürfen, bei denen jedoch nur die engsten Familienangehörigen zugelassen sind. 

"Lock Down Party" am Freitagabend irgendwo in Belgien...

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