Neue Maßnahme für belgische Geschäfte: nur ein Kunde pro 10 Quadratmeter

Der belgische Handels- und Dienstleistungsverband Comeos hat in Absprache mit dem Virologen Marc Van Ranst neue Maßnahmen beschlossen, um die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern zu gewährleisten.

Die neue Maßnahme, die nicht von der Regierung, sondern vom Handelsverband verhängt wurde, wird ab Mittwochmittag in Kraft treten. Insbesondere gilt ein Kunde pro 10 Quadratmeter Ladenfläche.

Die Supermarktkette Delhaize hat außerdem beschlossen, allen Kunden ab 65 Jahren in den frühen Morgenstunden Vorrang einzuräumen.  Senioren werden bei Delhaize zwischen 8 und 9 Uhr morgens Vorrang haben. An den Eingangstüren stehen Türsteher, die kontrollieren.

Die Supermarktkette hofft, dass dies auch dazu beitragen wird, die Generationen zu trennen.  Der Laden bittet dringend darum, dass die unter 65-Jährigen zwischen 8 und 9 Uhr morgens nicht einkaufen gehen.

Auch bei Lidl werden die im Einvernehmen mit Comeos getroffenen Maßnahmen eingeführt. "Dazu gehören das Abputzen von Wagen, das zeitversetzte Einlassen von Kunden und die Verwendung eines Wagens, damit die Leute Abstand halten", sagt eine Sprecherin.

Aldi hat sich ebenfalls der Sicherheit verpflichtet. "Wir folgen den Maßnahmen von Comeos", sagt Sprecher Jason Sevestre. Doch Aldi ergreift auch noch zusätzliche Maßnahmen. "Wir lassen nicht mehr als 50 Personen in unsere Läden", so der Sprecher. Die Aldi-Filialen empfehlen dringend elektronische Zahlungen und bitten darum, von einander Abstand zu halten.

Die Colruyt Gruppe hat wiederum beschlossen, alle physischen Geschäfte von Dreamland, Dreambaby und Fiets! ab Mittwoch, dem 18. März 2020, zu schließen. Von nun an können die Mitarbeiter von Colruyt auch von zu Hause aus arbeiten.

Die Nahrungsmittelgeschäfte von Colruyt bleiben weiterhin geöffnet!

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