Verschiebung der EM auf 2021 und Brussels Airlines setzt Flüge aus

Der europäische Fußballverband UEFA und die nationalen Verbände haben soeben beschlossen, dass die Fußball-Europameisterschaft 2020 auf den Sommer 2021 verschoben wird. Und Brussels Airlines hat angekündigt, dass sie ab diesem Samstag alle Flüge vorübergehend aussetzen wird.

Die Entscheidung, die Europameisterschaft um ein Jahr, bis zum Sommer 2021, zu verschieben, ist natürlich nicht plötzlich gefallen. Wegen der Verbreitung des Coronavirus wird seit einigen Wochen über eine Verschiebung der Europameisterschaften spekuliert, zumal die Meisterschaft in diesem Jahr in mehreren europäischen Städten stattfinden sollte. So hätte das Eröffnungsspiel der Fußball-EM 2020 in rund drei Monaten in Rom stattfinden sollen.

EM 2020 wird zur EM 2021

Die WM 2020 wird aufgrund der Coronakrise zur WM 2021. Das hat der norwegische Fußballverband bereits getwittert. Das Eröffnungsspiel wird am Freitag, 11. Juni, ausgetragen, das Finale findet am Sonntag, 11. Juli, statt.

Die Spiele, wie sie derzeit geplant sind, werden natürlich alle im Jahr 2021 beibehalten. Fans, die Karten für die Spiele bestellt haben, behalten diese für das nächste Jahr.

Übrigens: Die Europameisterschaft der Frauen 2021 wird ebenfalls um ein Jahr, auf 2022, verschoben.

Brussels Airlines stellt vorübergehend Flüge ein

Brussels Airlines wird ab Samstag vorübergehend alle regulären Flüge einstellen.  Das Flugangebot wird im Laufe dieser Woche schrittweise reduziert. Am Samstag werden die Flüge vorübergehend ganz eingestellt.

"Wir arbeiten bereits an der Wiederaufnahme unserer Flüge, die für den 20. April geplant sind", sagt CEO Dieter Vranckx.  Bis Samstag wird der Flugbetrieb von Brussels Airlines schrittweise kontrolliert und strukturiert reduziert, um Passagiere und Besatzungen nach Hause zu bringen.

Bankenbesuch, nur noch mit Termin

Ab dem morgigen Mittwoch empfangen die Banken ihre Kunden nur noch nach Vereinbarung. Dies berichtet die Branchenorganisation Febelfin. Der Bankensektor fordert, die täglichen Bankgeschäfte digital abzuwickeln und nur "für sehr dringende Angelegenheiten" in die Filiale zu kommen.