ImageGlobe

Belgiens Nationaler Sicherheitsrat verbietet Rabatte und Sonderangebote in Geschäften

Der Nationale Sicherheitsrat in Brüssel hat alle Werbeaktionen, Sonderangebote und Rabatte verboten. Flämische Tageszeitungen erinnern die Geschäftsleute und die Verbraucher in mehreren Beiträgen daran. Die Blätter melden in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass Einkaufen in den geöffnet bleibenden Geschäften auch aus diesem Grunde teurer ausfallen könnte, als geplant. Auch vor den Warenhäusern kontrolliert die Polizei die Einhaltung der Abstandsregelungen.

„Wir bitten die Bevölkerung bereits seit Tagen, bitte nicht zu hamstern und nicht zu viele Waren auf einmal zu kaufen“, sagte Yves Stevens, der Sprecher des Krisenzentrums des Innenministeriums. Das Krisenzentrum will durch das Verbot von Sonderaktionen in den Supermärkten vermeiden, dass noch mehr Menschen in die Geschäfte laufen. Schließlich gehe es ja darum, Menschenansammlungen zu vermeiden, so Stevens.

Allerdings ist der Einzelhandelsverband Comeos mit diesen drastischen Ansichten nicht ganz einverstanden und fordert etwas mehr Flexibilität von den Behörden, auch und gerade jetzt am Anfang der strengen Maßnahmen. Sowohl die Verbraucher, als auch der Handel müssten sich erst den neuen Gegebenheiten anpassen.

Die belgische Polizei, vor allem die Einheiten der Lokalpolizei, überwachen die Einhaltung der Abstandsregeln zwischen den Menschen und das geltende Versammlungsverbot. Ihr Augenmerk liegt dabei auch auf den Warenhäusern und Supermärkten, an denen sich noch immer lange Schlangen bilden, weil sich die Menschen nach wie vor mit dem „Wichtigsten“ eindecken wollen. Einige Einheiten patrouillieren mit einem 1,5 Meter langen Stock, den sie zwischen die Wartenden halten, um zu zeigen, wie sie sich zu ihrer Sicherheit auch hier zu verhalten haben. 

ROB