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Provinz Limburg: Wölfe haben mindestens sechs Schafe gerissen

Sechs Schafe wurden in der nordlimburgischen Ortschaft Pelt  zu Tode gebissen. Ein siebtes wird vermisst.  Die toten Schafe wurden am Samstagmorgen entdeckt. „Wahrscheinlich das Werk eines oder mehrerer Wölfe. Ich möchte noch einmal an alle Viehhalter appellieren, präventive Maßnahmen zu ergreifen", sagt Jan Loos von der Organisation ‚Welkom Wolf‘ (dt.: Willkommen Wolf).

Nach zwei Jahren der Anwesenheit von Wölfen in Limburg müssen Viehzüchter und insbesondere Schafzüchter sich Gedanken darüber machen, „wie sie ihre Tiere gegen Wölfe schützen". Nur weil sich die Schafe nicht über einen Graben oder Bach wagen, darf man auf dieser Seite einer Wiese nicht auf einen Elektrozaun verzichten. „Unsere Wölfe sind schon oft über die Elbe, den Rhein und die Maas geschwommen. Dann wird auch unser kleiner Fluss Dommel kein Hindernis für sie mehr sein. Nur ein elektrischer Zaun wird sie aufhalten", sagt Jan Loos.

Er fordert erneut alle Schafhalter auf, ihre Elektrozäune schnell zu reparieren oder neue zu installieren. "Schließlich müssen wir unbedingt verhindern, dass sich Wölfe auf Nutzvieh spezialisieren. Das ist eine kollektive Verantwortung aller Schafhalter. Solange nicht jeder seiner Verantwortung übernimmt, wird der Wolf weiterhin Schafe reißen und Schafe nicht mit einem Stromschlag in Verbindung bringen, was die Absicht sein muss".

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