13 neue Corona-Tote und 342 Neuinfektionen in Belgien

In Belgien gibt es dreizehn neue Todesfälle, die auf das Coronavirus zurückzuführen sind. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesfälle auf 88. Die meisten von ihnen sind älter als 65 Jahre.

Insgesamt wurden in Belgien jetzt 3.743 Infektionen diagnostiziert, d.h. 342 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden: 173 in Flandern, 118 in der Wallonie, 45 in Brüssel und sechs Personen mit unbekanntem Wohnort.

Diese Zahl ist zum ersten Mal niedriger als am Vortag (ab 15. März gerechnet). In den vergangenen zwei Tagen hat die Zahl der Neuinfektionen stets 500 überschritten. Das Krisenzentrum warnt erneut davor, dass dies eine Unterschätzung sei, da nicht jeder getestet werden könne. Täglich werden zwischen 2.000 und 2.500 Tests durchgeführt.

Insgesamt liegen jetzt 1.643 Menschen im Krankenhaus, davon 322 auf der Intensivstation (seit dem gestrigen Sonntag 32 weitere). 239 Menschen werden künstlich beatmet, das sind 39 mehr als gestern. Auf den Intensivstationen stehen noch 621 Betten zur Verfügung, die alle mit einem Beatmungsgerät ausgestattet sind. Die Gesamtzahl der Intensivpflegebetten kann auf über 2.800 erhöht werden.

Seit dem 13. März durften bereits insgesamt 350 Personen das Krankenhaus wieder verlassen, 61 davon in den letzten 24 Stunden.

"Zum ersten Mal sehen wir eine Entwicklung in die richtige Richtung, aber wir haben noch nicht genug Zahlen, um sagen zu können, dass es sich um einen echten Trend handelt. Deshalb dürfen wir unsere Maßnahmen nicht lockern", betont das Gesundheitsministerium. "Wir haben das Virus am Haken und es ist wichtig, dass wir nicht loslassen."

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