Achtung Allergiker: Birkenpollen-Symptome nicht mit Covid-19 verwechseln

Am vergangenen Wochenende wurden in der Brüsseler Region 47 Birkenpollen pro Kubikmeter Luft gemessen. Das bedeutet, dass die Heuschnupfen-Saison begonnen hat. Das ist deutlich früher als normal, doch eigentlich sind das schöne und sonnige Wetter am Tage und die klimatischen Veränderungen gerade die Ursache dafür, wie das belgische Institut für Volksgesundheit Sciensano erklärt.

„Normalerweise sehen wir solche hohen Konzentrationen erst ab April wahr. Doch jetzt sind wir noch eine Woche von dem Monatswechsel entfernt. Diese Konzentrationen beweisen, dass die Blüten der Birken bereit voll ausgebildet sind und ihre Pollen verbreiten“, so Ann Packeu von Sciensano gegenüber VRT NWS.

Die Pollen- und Heuschnupfensaison dauert etwa fünf Wochen. Sciensano geht aktuell davon aus, dass etwa jeder zehnte Belgier an einer Birkenpollen-Allergie leidet. Normalerweise beginnen die betroffenen Allergiker dies bei 80 Birkenpollen pro Kubikmeter Luft zu spüren, doch hyperallergische Menschen fühlen dies jetzt schon.

Die Symptome ähneln denen von Covid-19: Die Nase läuft, man beginnt zu husten und bekommt einen schweren und Müdigkeit stellt sich ein. Doch die Wissenschaftler bei Sciensano legen Wert auf die Feststellung dass beim Coronavirus Fieber und Muskelschmerzen hinzukommen. Bei einer Pollenallergie sei das nicht der Fall.

Sciensano unterstreicht, dass man sich keine Sorgen zu machen braucht, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, wenn man lediglich eines oder mehrere der in Zusammenhang mit einer Pollenallergie oben genannten Symptome fühlt. Auch Menschen, die nur eine „normale“ Grippe haben, können ähnliche Symptome spüren.