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Belgien: 1.298 neue Coronainfektionen, 42 Sterbefälle und 536 weitere Aufnahmen in Krankenhäusern

Das Krisenzentrum der belgischen Bundesregierung in Sachen Covid-19 meldet, dass in den vergangenen 24 Stunden 1.298 zusätzliche Coronainfektionen registriert wurden. Leider seien auch 42 weitere Patienten an den Folgen des Virus gestorben. 536 der Infizierten wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Das Krisenzentrum gab auch an, dass ein möglicher Höhepunkt der Pandemie in Belgien für Anfang April erwartet werde, doch dem sei vorausgesetzt, dass alle Landsleute ihre Kontakte um mindestens 50 % verringert haben.

Mit den neuen Zahlen bedeutet dies, dass sich derzeit 2.652 Corobna-Patienten in Krankenhäusern befinden. Davon werden 605 Patienten auf Intensivstationen behandelt. Insgesamt liegt die Zahl der Sterbefälle in Zusammenhang mit Covid-19 bei 220 Verstorbenen. Aber, auch 675 Patienten konnten das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.

Virologe Steven Van Gucht, der dem Krisenzentrum angehört, sagte im Rahmen des täglichen Pressebriefings, dass die Frage, wann der Höhepunkt der Pandemie in unserem Land erreicht sei, schwierig zu beantworten sei: „Das hängt natürlich mit der Entwicklung der Statistiken zusammen. Die Modelle, denen wir folgen, sagen voraus, dass der Höhepunkt für Anfang April erwartet werden darf. Doch dies kann nur unter Vorbehalt sein. Bedingung ist, dass wir alle unsere persönlichen Kontakte um 50 % gesenkt haben. Doch wir wissen dies nicht mit Sicherheit. Vielleicht ist das meh,r vielleicht aber auch weniger.“

Das Krisenzentrum rät den Menschen im Land dazu, sich mit dieser neuen Routine abfinden zu müssen. „Das Akzeptieren dieser außergewöhnlichen Situation, sowohl auf privater, als auch auf professioneller Ebene, wird unsere Gesellschaft widerstandsfähiger machen“, so Yves Stevens vom Nationalen Krisenzentrum. Ein Mittel gegen das Virus bestehe einfach noch nicht, so eine weitere Aussage. Das Krisenzentrum machte ein weiteres Mal darauf aufmerksam, dass jeder betroffen sein könne und dass die Risiken nicht nur bei den älteren Generationen liege: „60 % der 0-44-Jährigen in den Krankenhäusern haben keine Krankengeschichte oder leiden unter bisher nicht bekannten gesundheitlichen Problemen.“ 

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