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Belgiens Corona-Task-Force will die Zahl der Virustests deutlich erhöhen

In den kommenden Tagen soll die Zahl der Coronatests von derzeit etwa 2.000 Vorgängen pro Tag auf täglich 10.000 Tests erhöht werden. Vorausgesetzt, dass die Tests, die jetzt geliefert werden auch tauglich sind, sollen diese auch für Entspannung in den Krankenhäusern sorgen. 

Die Corona-Task-Force der belgischen Bundesregierung unter der Leitung von Bundesminister Philippe De Backer (Open VLD), der u.a. für administrative Vereinfachung und Digitalisierung zuständig ist, wird dafür sorgen, dass die Zahl der Covid-19-Tests in Belgien verfünffacht werden kann. Die tägliche Zahl von derzeit 2.000 Tests soll auf 10.000 angehoben werden. Es bleibt aber erst einmal dabei, dass nur erkrankte Personen getestet werden.

Die Task-Force koordiniert die hohe Nachfrage nach solchen Tests in den Krankenhäusern des Landes und wird die Testkapazität im Zuge dessen überall „signifikant erweitern“. Nicht zuletzt die Weltgesundheitsorganisation WHO ist davon überzeugt, dass nur eine hohe Zahl an Test ein tatsächliches Bild der Covid-19-Pandemie zeichnen kann.

Auch wenn in einem Land der Höhepunkt der Krise erreicht ist und danach die Zahl der Infektionen dauerhaft sinkt, muss weiter getestet werden, so die Ansicht von Fachleuten und Virologen und nur eine ständige Beobachtung der Entwicklung kann dafür sorgen, dass ein Wiederaufflackern der Pandemie vermieden werden kann.

Die Erweiterung der Testkapazität, die allerdings, wie Bundesgesundheitsministerin Maggie De Block (Open VLD) anführt, von der Tauglichkeit der zu liefernden Tests anhänge, wird in Kooperation sowohl mit den Krankenhäusern und Unikliniken, sowie mit den Testlabors in Belgien organisiert. Ziel ist, zu erreichen, dass die Ärzte vor Ort schneller Diagnosen stellen können. 

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