Kris Thielemans

"Dikke Merci!": Flanderns Bauernverband bedankt sich bei den Lebensmittelproduzenten

Der Boerenbond, der flämische Bauernverband, hat an diesem Donnerstag in sieben flämischen Tageszeitungen eine Großanzeige geschaltet, mit der er sich bei allen Lebensmittelproduzenten bedankt, die gerade mit vollem Einsatz an der Versorgung der Bevölkerung in diesen Coronazeiten arbeiten (Foto unten).

Die Vorsitzende des flämischen Berufsverbandes der flämischen Landwirte, Sonja De Becker (Foto), appellierte am Mittwoch noch an die Verbraucher im Land, in diesen Tagen und Wochen auf die Qualitätsware der lokalen und regionalen Produzenten zurückzugreifen.

Die Betreiber der in Belgien aktiven Warenhausketten und Supermärkte sowie die selbständigen Inhaber von mittelständischen Lebensmittelgeschäften rief der Boerenbond dazu auf, gerade jetzt in erster Linie auf belgische Produkte zu setzen.

Der Bauernverband bedauert, dass die strengen Maßnahmen der belgischen Bundesregierung in Sachen Coronavirus dafür sorgen, dass z.B. aus dem Ausland importierte Blumen und Pflanzen aus dem Ausland in Warenhäusern zu finden seien, während die hiesigen Blumenläden und Gartenbaubetriebe schließen mussten und auf ihrer Ware sitzen bleiben.

Ein weiteres Problem für die Lebensmittelproduzenten und die Landwirte ist der Umstand, dass durch die Ausgangsbeschränkung die Gastronomie als Abnehmer von Frischware aus dem eigenen Land komplett wegfällt. Dies betrifft z.B. in hohem Maße den Kartoffelanbau.

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