Was während der Coronakrise mit den Kindern unternehmen? Bärenjagd für die Kleinen

In vielen Straßen Flanderns sind plötzlich Teddybären hinter den Fenstern zu sehen, in allen möglichen Farben und Größen. Die Idee stammt von Müttern, die sich darüber austauschen, was man mit den Kindern unternehmen kann, die jetzt nicht zur Schule gehen dürfen.

Die Schulen sind geschlossen, die Spielplätze ebenfalls. Doch täglich ein bisschen Bewegung an der frischen Luft täte jedem Kind gut. Mit einem gewöhnlichen Spaziergang können viele Eltern ihre Kleinen allerdings nicht "hinter der Ofenbank hervorlocken", dafür ist schon mehr Phantasie notwendig.

Mütter in Flandern, die sich über die sozialen Medien austauschen, haben sich jetzt etwas einfallen lassen, um die Kleinen zu einem Spaziergang draußen zu bewegen: Jeder, der einen Teddy zu Hause hat, soll diesen einfach ins Fenster legen, gut sichtbar oder leicht versteckt, hinter einem Blumentopf hervorguckend, zum Beispiel. Die Kinder werden dann animiert, die Teddys auf ihrem Spaziergang zu zählen. Und wenn die Eltern dann noch die Zahl der Teddys, zum Beispiel nach zwanzig Teddys, mit dem Versprechen einer kleinen  Süßigkeit verbinden oder einer anderen kleinen Belohnung, funktioniert das offenbar sehr gut.

Die Flamen machen jedenfalls massenhaft mit und viele Kinder erfreuen sich plötzlich an einem "wandeling" (dt. Spaziergang) wie er hier heißt. Hinter flämischen Fenstern sitzen inzwischen massenweise Teddys, die gezählt werden wollen...