Jonas Roosens

Gegen 4 Männer, die Polizisten bespuckt hatten, wird U-Haft verhängt und strafrechtlich ermittelt

Die Antwerpener Ratskammer hat einer Haftverlängerung für vier Männer, die in der Umgebung der Stadt Polizisten und Passanten bespuckt hatten, stattgeben. Zwei der vier Betroffenen hatten nach dem sie Polizisten, die sie auf Einhalten der Coronamaßnahmen  hingewiesen hatten, bespuckt hatten, auch noch gerufen, dass die Infiziert seien. Die Staatsanwaltschaften in Belgien halten derartige Vorkommnisse für absolut inakzeptabel und gehen mit aller Härte dagegen vor.

Auffallend ist dabei, dass es sich hierbei um insgesamt vier Einzelfälle handelt, bei denen Personen, die von Polizisten kontrolliert wurden, diese bespuckten, beschimpften und beleidigten. Ein Mann machte gegenüber einer Polizeistreife zunächst Pistolenschüsse mit der Hand nach und bespuckte die Beamten danach bei einer Identitätskontrolle.

Daneben bespuckte einer von vier Insassen eines Wagens, den eine Streife überprüfte (vier Personen, die nicht mit einander verwandt sind, dürfen nicht in einem Auto gemeinsam sitzen). Zwei weitere Vorfälle ereigneten sich bei Kontrollen durch Polizisten im öffentlichen Nahverkehr in Antwerpen.

Die Antwerpener Staatsanwaltschaft tritt streng gegen Personen auf, die bewusst gegen Passanten oder Polizisten bespucken, anhusten oder die in deren Richtung nießen. Die vier Angeklagten riskieren Haftstrafen von 3 Monaten bis 2 Jahren und Bußgelder in Höhe von 400 bis 2.400 €.