Vier belgische Kliniken an einer europäischen Coronavirus-Studie beteiligt

Vier belgische Krankenhäuser beteiligen sich an einer europaweiten klinischen Studie über Behandlungsmethoden und Medikamenten für Coronavirus-Patienten, wie der klinische Biologe Herman Goossens (Foto) von der Universitätsklinik in Antwerpen (UZA) bekannt gab. Die Antwerpener Uni koordiniert das Projekt von belgischer Seite her. Die Genehmigungs-Verfahren zu diesem grenzüberschreitenden Projekt verliefen  außergewöhnlich rasch, hieß es dazu.

Zustimmen mussten u.a. die staatliche belgische Arzneimittelagentur und die Ethikräte der beteiligten Krankenhäuser zustimmen. Finanziert wird der belgische Teil dieser europäischen Studie vom Bundesgesundheitsministerium in Brüssel.

Diese Studie könne in den nächsten Tagen beginnen, so Goossens. Start ist dann, wenn die vier zu analysierenden Medikamente bei den Unis eintreffen. Insgesamt werden sich belgienweit 400 Coronapatienten in den beteiligten Kliniken an der Studie als Probanden beteiligen.

An dem Projekt sind neben belgischen Einrichtungen auch Kliniken aus Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Schweden, die Schweiz, Spanien und Luxemburg beteiligt. Italien sollte eigentlich auch beteiligt werden, hält sich aber noch zurück, denn dort sind derzeit kaum Kapazitäten frei, um sich an einem solchen umfassenden Projekt zu beteiligen.

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