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Europaweite Zusammenarbeit bei der Rückholung von Reisenden

Vor dem Hintergrund der Coronakrise, infolge derer viele Länder restriktive Maßnahmen ergriffen haben, ermöglicht es die europäische Zusammenarbeit, immer mehr Belgier zurückzubringen", heißt es in einer Pressemitteilung des Außenministeriums am gestrigen Mittwochabend. Hier stellte man fest, dass Belgien schließlich insgesamt mehr als 25 Rückführungsflüge organisiert haben wird, was das Ausmaß der Krise zeige.

Seit Dienstag seien rund hundert Belgier mit Europaflügen unter anderem aus Myanmar, Ecuador, Kambodscha und den Vereinigten Arabischen Emiraten zurückgebracht worden. Die europäische Zusammenarbeit ermögliche es, immer mehr Belgier zurückzubringen, so der Außen- und Verteidigungsminister Philippe Goffin.

"Die Länder, die im Rahmen dieser Zusammenarbeit einen Flug einrichten, stellen unseren belgischen Mitbürgern eine unterschiedliche Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Unsere diplomatischen Vertretungen leiten diese Informationen an unsere Landsleute, die zurückkehren wollen, weiter. Wenn es nicht genug Platz für alle gibt, wird den am meisten gefährdeten Belgiern (aufgrund von Krankheit, ernsthaften Schwierigkeiten) oder Reisenden mit sehr kleinen Kindern Vorrang eingeräumt", erklärt der Minister weiter. „Natürlich bieten auch wir europäischen Bürgern Plätze auf von Belgien eingerichteten Flügen an“, heißt es in der Mitteilung.

Daneben weist das Außenministerium auch noch einmal auf mehrere Informationswege hin: So ist das Callcenter für Auswärtige Angelegenheiten unter der Rufnummer +32 (0)2 501 4000 von 8 bis 21 Uhr erreichbar. Die Messenger-Anwendung des Krisenzentrums, die mit der Seite Diplomatie.Belgium verlinkt ist, ist von 7 Uhr morgens bis Mitternacht erreichbar.

Schließlich vereint die Facebook-Gruppe #BelgesSolidaires #BelgierFürEinander #BelgenVoorElkaar - geschaffen für Reisende, die festsitzen - Ratschläge und private Initiativen von Belgiern, die sich dauerhaft im Ausland aufhalten.