Nicolas Maeterlinck

132 neue Covid-19-Sterbefälle in Belgien - Die Zahl der Krankenhausaufnahmen bleibt weiter stabil

In den vergangenen 24 Stunden sind in Belgien weitere 132 Personen an den Folgen einer Coronainfektion gestorben. Dies meldete das Krisenzentrum der belgischen Bundesregierung beim täglichen Pressebriefing in Brüssel am Freitagvormittag. Es sei aber ein hoffnungsvolles Zeichen, dass die Zahl der Krankenhausaufnahmen von Covid-19-Patienten nicht mehr weiter steigen, sondern eher stabil bleiben, hieß es dazu vom Vorsitzenden des Zentrums, dem Virologen Steven Van Gucht.

Offenbar scheint sich die Covid-19-Epidemie in Belgien zu stabilisieren, denn die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Virus steigen nicht mehr. In den vergangenen 24 Stunden wurden 1.422 neue Infektionen registriert - 38 mehr als am Donnerstag - und 578 Patienten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Damit bleibt der Trend von täglich zwischen 500 und 600 neuen Patienten in Krankenhäusern in unserem Land bestehen, was den Virologen und Medizinern Hoffnung gibt.

Demnach befinden sich derzeit in Belgien 5.552 Coronapatienten in einem Krankenhaus oder in einer Klinik. Davon werden 1.205 Menschen in Intensivstationen behandelt. 916 davon werden künstlich beatmet, was einem Anstieg um 61 Patienten entspricht. Gleichzeitig durften 377 Personen am Donnerstag und am Freitagmorgen das Krankenhaus wieder verlassen.

Leider kamen aber auch 132 neue Sterbefälle in unserem Land hinzu - weniger als am Vortag, denn am Donnerstag wurden 183 Todesfälle gemeldet. Seit dem Ausbruch der Epidemie in Belgien starben insgesamt 1.143 Menschen am Coronavirus.