21 neue Trajekt-Kontrollabschnitte gegen Geschwindigkeits-Übertretungen in Flandern

Das belgische Bundesland Flandern hat die Zahl der so genannten Trajekt-Kontrollen - permanent über Kameras und Sensoren kontrollierte Straßen- und Autobahnabschnitte zur Einhaltung der Richtgeschwindigkeit - um 21 Anlagen erweitert Eine entsprechende Liste wurde jetzt von Landesverkehrsministerin Lydia Peeters (Open VLD) vorgelegt.

Trajekt-Kontrollen sind ein in ganz Belgien angewendetes System, mit dem Durchschnittsgeschwindigkeiten auf bestimmten Straßen- bzw. Autobahnabschnitten gemessen werden. Damit kann festgestellt werden, ob Autofahrer zu schnell unterwegs waren und damit gegen die dort vorgeschriebenen Richtgeschwindigkeiten verstoßen haben. Diese Art der Geschwindigkeitsmessung wird in Flandern von der überwiegenden Mehrheit der Autofahrer als gerecht und effektiv akzeptiert.

Auch die neuen Trajekt-Kontrollabschnitte wurden wieder auf Basis von Unfalldaten und lokal häufig auftretenden Geschwindigkeitsübertretungen bestimmt, eine Methode, die von Anfang an hier in Flandern Anwendung fand. „Dies lieferte eine Prioritätenliste von 21 Trajekt-Abschnitten auf Regionalstraßen in Flandern. Neu ist dabei, dass diese Trajekt-Kontrollen auf Landstraßen ab jetzt mit den betreffenden lokalen Behörden abgestimmt worden sind. Dazu wurden Gespräche mit den Städten und Gemeinden geführt und Ministerin Peeters wird dies in Zukunft auf diese Weise weiterführen“, hieß es dazu in einer Pressemitteilung.

(Lesen sie bitte unter der Flandernkarte weiter, auf der die neuen Kontrollabschnitte zu finden sind)

Diese neuen Kontrollabschnitte sind Teil der landesweiten flämischen Aktion „Vision Zero“ mit der die Zahl der Verkehrstoten auf null gebracht werden soll. Bis Herbst 2020 sollen die ersten Anlagen aktiviert werden. 7 davon sind in Limburg zu finden, 6 jeweils in Ost- und Westflandern und 2 in der Provinz Antwerpen. Bisher sind in ganz Flandern 68 Trajekt-Kontrollen aktiv, die eine gesamte Streckenlänge von 160 km haben.