Belgiens Regierung repatriierte bereits 5.000 Landsleute aus dem Ausland

Das Außenamt in Brüssel hat bisher dafür sorgen können, dass rund 5.000 Belgier aus dem Ausland in die Heimat zurückkehren konnten. Dies gab Bundesaußenminister Philippe Goffin (MR) in einem Interview mit der frankophonen Tageszeitung L’Avenier bekannt. Zwei Flugzeuge mit Landsleuten an Bord werden noch an diesem Wochenende in Zaventem erwartet, so Goffin.

Diese Repatriierungen verlaufen über zwei Wege, je nachdem, wie die Umstände vor Ort in den jeweiligen Ländern sind, in denen sich die Betroffenen aufhalten.

Entweder kommen sie mit einer belgischen Maschine zurück, die die Regierung zu diesem Zweck z.B. bei Brussels Airlines chartert oder sie können den sogenannten „europäischen Solidaritätsmechanismus“ nutzen, wobei Plätze in Flugzeugen aus anderen EU-Mitgliedsländern für Belgier vorgesehen sind.

In diesem Zusammenhang arbeitet die Regierung in Brüssel aber nicht nur mit Brussels Airlines, sondern auch mit Air Belgium zusammen. Und es wird mit ausländischen Airlines, wie Egyptair, South African Airways oder Ryanair zusammengearbeitet.

Am Sonntag sollen zwei Maschinen in Brüssel landen. Eine kommt aus Peru und hat 200 Belgier an Bord und eine zweite Maschine kommt aus Zentral-Afrika mit 250 Landsleuten an Bord, die aus verschiedenen afrikanischen Ländern abgeholt wurden. Belgier, die sich z.B. in Bolivien und in Thailand aufgehalten haben, kommen mit Flügen anderer europäischer Airlines zurück, so der Außenminister.