Neuester Stand der Corona-Krise: 205 neue Tote, Anzahl Patienten in den Krankenhäusern sinkt erstmals

Das nationale Krisenzentrum hat auf seiner täglichen Pressekonferenz erstmals von einer langsamen Wende in der Corona-Krise gesprochen. Insgesamt liegen zurzeit 5688 Menschen mit einer Covid-19-Infektion in den Krankenhäusern. Seit dem Ausbruch des Virus wird erstmals ein Rückgang der Patientenanzahl in den belgischen Krankenhäusern  festgestellt.

In den letzten 24 Stunden sind 205 neue Todesfälle erfasst worden, 110 davon in Flandern. Insgesamt liegt die Zahl der Todesopfer in Belgien jetzt bei 2240 Toten.

487 an Covid-19-Infizierte sind innerhalb der letzten 24 Stunden im Krankenhaus aufgenommen worden. 524 Patienten durften das Krankenhaus verlassen. Seit dem Ausbruch der Sanitärkrise haben mittlerweile 4681 Menschen das Krankenhaus verlassen dürfen.

Erstmals geht die Anzahl der stationär behandelten Patienten zurück und liegt gegenwärtig bei 5688.

1276 Patienten (16 neue Patienten) werden auf der Intensivstation behandelt. 1008 Patienten sind an Beamtungsmaschinen angeschlossen.

Seit gestern wurden auch 1209 neue Ansteckungen registriert (544 davon in Flandern). Insgesamt wurden in Belgien 23403 Ansteckungen diagnostiziert.

Sorge um die Lage in den Seniorenheimen

Virologe Steven van Gucht, der als Mitglied des Krisenzentrums an der täglichen Pressekonferenz teilnimmt, ging auch auf die Lage in den Seniorenheimen ein. „Das Pflegepersonal in diesen Einrichtungen muss unterstützt werden. Genau wie die Krankenhausmitarbeiter sind sie in eine Heldenrolle geschlüpft.“