STEPHANIE LECOCQ

283 neue Tote durch Corona-Virus: Intensivstationen arbeiten unter Hochdruck

Seit 24 Stunden sind 283 Menschen in Belgien an der Lungenkrankheit gestorben – die bislang höchste Anzahl Tote an einem Tag. Die Anzahl der neu eingelieferten Corona-Infizierten sinkt dagegen zum zweiten Tag in Folge. Ärzte und Pfleger auf den Intensivstationen arbeiten unter Hochdruck. In den Seniorenheimen droht ein akuter Mangel an Sauerstoffgeräten.

Im Vergleich zu gestern wurden in Belgien 283 neue Sterbefälle infolge einer Corona-Virusinfektion registriert. Insgesamt sind belgienweit 2523 Menschen an der Lungenkrankheit gestorben.

459 neue Patienten müssen seit 24 Stunden stationär behandelt werden. Gestern war die Zahl der Neueinlieferungen erstmals gesunken. 483 Patienten durften seit gestern das Krankenhaus verlassen. 5164 Patienten gelten als genesen.

1285 Patienten werden auf der Intensivstation behandelt – neun Patienten mehr seit gestern. Obwohl es sich nur um einen geringen Anstieg handelt, befürchtet Virologe und Mitglied des nationalen Krisenzentrums Steven Van Gucht, dass die Belastung auf die Gesundheitsfachkräfte in den Intensivstationen wahrscheinlich noch steigen wird.

In den belgischen Krankenhäusern sind jetzt 5590 Menschen wegen einer Corona-Virusinfektion in Behandlung.

1580 neue Infektionen sind seit Mittwoch hinzugekommen. Die Anzahl der Corona-Infizierten beläuft sich belgienweit insgesamt auf 24983.

In den belgischen Wohn- und Pflegeheimen für Senioren sind 1569 Tests vorgenommen worden. In den kommenden Tagen werden rund 20000 Tests bei den Bewohnern und bei den Mitarbeitern vorgenommen.