BELGA

Fußballspieler vom RSC Anderlecht können in Neerpede wieder trainieren

Spieler des RSC Anderlecht dürfen seit diesem Montag wieder ins Trainingszentrum von Neerpede. Die Spieler, die dies wünschten, erhielten erneut die Möglichkeit, sich im Club fit zu halten, heißt es. Der Verein betont, dass die derzeitigen Maßnahmen, die zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus ergriffen wurden, genau befolgt würden.

Die Fussballer des RSCA mussten in den vergangenen Wochen wegen der Coronavirus-Maßnahmen ihre Kondition zu Hause individuell halten, doch wer will, kann nun wieder die Infrastruktur in Neerpede nutzen. Das Training, das einzeln oder in kleinen Gruppen stattfindet, ist nicht obligatorisch. Auf diese Weise wollen die Brüsseler den Spielern eine Lösung anbieten, für die es nicht einfach ist, zu Hause an ihrer Kondition zu arbeiten.

Auf Fotos, die am Montag in verschiedenen Medien erschienen sind, kann man sehen, dass auch  Ausbilder Frank Vercauteren anwesend ist. Jérémy Doku, Nacer Chadli, Elias Cobbaut, Hendrik Van Crombrugge, Michael Amir Murillo und Killian Sardella sind ebenfalls dort zu sehen.

Anderlecht arbeitet auf diese Weise auf eine mögliche Wiederaufnahme des Wettstreits hin, aber es ist noch völlig unklar, wann und in welcher Form das sein wird.

Der Vorstand der Profiliga riet Anfang des Monats, den Profifußball in Belgien in dieser Saison nicht wieder aufzunehmen. Für das Finale des belgischen Pokals zwischen dem Club Brügge und Antwerpen könnte eine Ausnahme gemacht werden, ebenso wie für die Rückkehr zum  Aufstiegsspiel in 1B zwischen Oud-Heverlee Leuven und Beerschot. In den nächsten Wochen soll in dieser Frage mehr Klarheit kommen.