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262 weitere Todesfälle in Belgien: "Das Virus wird müde, doch wir müssen es im Griff behalten"

In den vergangenen 24 Stunden sind in Belgien 262 weitere Todesfälle, die auf Covid-19 zurückzuführen sind, gemeldet worden. Auch jetzt wieder starb ein Großteil der Betroffenen in einer Pflegeeinrichtung. Gleichzeitig wurden 242 zusätzliche Patienten in einem Krankenhaus eingeliefert. Die aktuellen Zahlen würden Grund zur Hoffnung geben, so das Nationale Krisenzentrum am Dienstagvormittag, doch man müsse noch so weitermachen, wie bisher, so der Rat der Experten.

In den letzten 24 Stunden wurden den belgischen Gesundheitsbehörden 262 neue Sterbefälle in Verbindung mit dem Coronavirus gemeldet. 90 Patienten starben in einem Krankenhaus, 171 weitere vermutlich an diesem Virus in Pflegeheimen und eine weitere Person unter nicht näher genannten Umständen.

Das bedeutet, dass in unserem Land bisher 4.157 Personen diesem Virus erlegen sind. 52 % der bestätigten Sterbefälle wurden in Krankenhäusern registriert und 46 % in Pflegeeinrichtungen.

Seit Ostermontag wurden 242 Patienten mit Covid-19-Verdacht in Krankenhäusern eingeliefert, doch gleichzeitig durften auch wieder 161 Patienten, die als genesen gelten, wieder nach Hause gehen. Demnach sind seit Ausbruch der Coronakrise in Belgien 6.868 Patienten aus einem Krankenhaus entlassen worden.

Derzeit werden insgesamt 5.536 Covid-19-Patienten in Kliniken behandelt, von denen sich 1.223 Personen auf Intensivstationen befinden. Von ihnen werden derzeit 915 Personen künstlich beatmet. Das sind 25 intubierte Patienten weniger als vor 24 Stunden.

Gleichzeitig wurden 530 neue Coronainfektionen in Belgien gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl hier seit Aufzeichnung dieser Daten bei 31.119 Infizierten, so der Virologe Steven Van Gucht (Foto unten) von Nationalen Krisenzentrum in Brüssel am späten Dienstagvormittag: „Die Zahlen entwickeln sich positiv. Das Virus wird müde. Es ist wichtig, dass wir es im Griff behalten.“