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Der IWF erwartet, dass die belgische Wirtschaft dieses Jahr um 6,9 % schrumpfen wird

Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass die weltweite Wirtschaft dieses Jahr aufgrund der Coronakrise um 3 % schrumpfen wird. Die Eurozone, zu der auch Belgien gehört, wird nach Ansicht des IWF noch schwerer getroffen. Doch für 2021 wird eine deutliche Erholung erwartet.

Im aktuellen „World Economic Outlook“ des IWF wird davon ausgegangen, dass die Wirtschaft in Belgien in diesem Jahr einen Abschwung um 6,9 % hinnehmen muss, was angesichts eines Wirtschaftswachstums im vergangenen Jahr um 1,4 % seht deutlich ist.

Doch im kommenden Jahr wird für unser Land ein erneutes Wachstum um 4,6 % erwartet, was aber auf Jahresbasis die Verluste bei weitem nicht ausgleicht.

Laut IWF soll die Arbeitslosenquote in Belgien dieses Jahr auf 7,3 % steigen, um 2021 wieder unter die 7 %-Marke zu sinken. 2019 betrug die Arbeitslosenquote hierzulande 5,4 %.

Für die Eurozone, das umfasst die EU-Mitgliedsländer, in denen der Euro die einzig gültige Währung ist, erwartet der IWF dieses Jahr einen wirtschaftlichen Abschwung um 7,5 %. Das ist deutlich mehr als in den USA (-5,9 %) und im gerade aus der EU ausgetretenen Großbritannien (-6,5 %).

Der Internationale Währungsfonds geht davon aus, dass das Jahr 2020 das schlechteste wirtschaftliche Jahr seit der großen Depression in den 1930er Jahren wird. Doch ab 2021 werde ein großes Wachstum einsetzen: Weltweit um 5,8 % und in der Eurozone um 4,7 %.