417 Covid-19-Sterbefälle und 310 zusätzliche Hospitalisierungen in den letzten 24 Stunden

In den vergangenen 24 Stunden sind in Belgien weitere 417 Personen an einer Infizierung mit dem Coronavirus gestorben. 289 von ihnen starben in Pflegewohnheimen und 127 weitere in Krankenhäusern. Der Corona-Krisenstab in Brüssel ist der Ansicht, dass die Verlängerung der Coronamaßnahmen, die der Nationale Sicherheitsrat am Mittwoch mitgeteilt hatte, „absolut nötig ist“. Die Coronamaßnahmen wurden vorerst bis zum 3. Mai verlängert.

417 weitere Corona-Sterbefälle wurden seit Mittwoch registriert.  289 Patienten starben in Pflegewohnheimen und 127 weitere in Krankenhäusern. Ein Todesfall ereignete sich an einem nicht näher genannten Ort. Das bedeutet, dass belgienweit seit dem Ausbruch der Pandemie 4.857 Menschen Covid-19 erlegen sind.

In den letzten 24 Stunden wurden zudem 310 Personen mit Coronasymptomen in ein Krankenhaus eingeliefert. Das sind 60 Patienten mehr als am Vortag. Insgesamt befinden sich derzeit 5.309 Covid-19-Patienten in einem Krankenhaus oder in einer Klinik. 1.182 davon werden auf Intensivstationen behandelt, 22 weniger als am Mittwoch. Davon wiederum liegen 868 Patienten an Atemgeräten und müssen intubiert werden.

In den vergangenen 24 Stunden wurden insgesamt 1.236 neue Infizierungen mit Covid-19 registriert, 396 davon in Senioren- oder Pflegewohnheimen. Seit Beginn der Epidemie wurden in ganz Belgien 34.809 Ansteckungen aufgezeichnet. Insgesamt konnten aber auch 7.562 Coronapatienten als genesen aus den Krankenhäusern wieder entlassen werden.

Der Virologe Steven Van Gucht, Mitglied des Corona-Krisenstabs der belgischen Bundesregierung, sagte am Rande des täglichen Pressebriefings in Brüssel, dass es notwendig gewesen sei, die Coronamaßnahmen bis mindestens zum 3. Mai zu verlängern:

„Für uns ist das absolut notwendig. Die Kurve der neuen Krankenhausaufnahmen sinkt schon eine Zeit lang. Das ist gut, doch um diese Abnahme beizubehalten, ist es wirklich absolut wichtig, diese Maßnahmen zu verlängern und zu respektieren, damit wir kein neues Aufflackern bekommen. Das ist nötig, um die Krankenhäuser nicht zu überfüllen, um die Arbeit des Pflegepersonals erträglich zu gestalten und um die Kapazitäten langfristig nicht zu überschreiten.“