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Coronavirus: 290 Tote und 303 Krankenhauseinweisungen in den letzten 24 Stunden

Am Freitag starben 290 Menschen am Coronavirus, womit sich die Gesamtzahl der Todesfälle auf 5.453 erhöht, so der jüngste Bericht des Krisenzentrums von diesem Samstag. Insgesamt blieben 5.069 Menschen wegen des Coronavirus im Krankenhaus, ein Rückgang um 92 Patienten im Vergleich zum Donnerstag.

Von den Verstorbenen starben fast 200 in Altersheimen. Nach Regionen betrachtet, wurden 119 Todesfälle in Flandern, 134 in Wallonien und 37 in Brüssel registriert. Von den insgesamt etwa 5.500 Todesfällen sind 47% im Krankenhaus und 51% in Pflege-/Altersheimen zu verzeichnen.

Das Screening in diesen Einrichtungen ist gut vorangekommen, und seit dem 10. April wurden 15.583 Tests durchgeführt (8.224 beim Personal und 7.359 bei den Bewohnern). Dreizehn Prozent dieser Tests fallen für die Mitarbeiter und 19 Prozent für die Bewohner positiv aus.

Am gestrigen Freitag wurden 303 neue Krankenhauseinweisungen verzeichnet und 387 Personen entlassen. Die Intensivstation wurde weiterhin stark beansprucht: 1.119 Personen mit Covid-19 blieben dort, was allerdings einem Rückgang von 21 Fällen innerhalb von 24 Stunden entspricht. Mehr als 800 Menschen mussten beatmet werden.

Insgesamt wurden 37.183 bestätigte Fälle von Covid-19 gemeldet: 21.693 Fälle (58%) in Flandern, 11.207 (30%) in Wallonien und 3.739 (10%) in Brüssel.

 Frühzeitige Isolation ist entscheidend, sobald Sie sich krank fühlen"

Darüber hinaus zeigt eine Sciensano-Umfrage, dass sich die meisten Menschen - "aber nicht alle" - gut an die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus halten. Die Empfehlungen für Arztkonsultationen werden gut befolgt, sagt der Virologe Steven Van Gucht: "Die Mehrheit - 70 Prozent - erfolgt per Telefon, 5 Prozent über Hausbesuche, 4 Prozent der Menschen gehen zu einer Triage-Station.

Bemerkenswert ist, dass nur 19 Prozent der Befragten angaben, dass sie sich, nachdem sie verdächtige Symptome bemerkt hatten, bereits zu Hause präventiv isoliert hatten. "Das ist sehr wichtig, denn am Anfang besteht die größte Ansteckungsgefahr. Deshalb ist eine frühe Isolation entscheidend, sobald man sich krank fühlt."

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