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Polizei beendet Corona-Party in Zelzate

Die örtliche Polizei von Zelzate (Ostflandern) musste am Samstagabend eine Coronaparty beenden. Die Partybesucher hatten sich in einem Garten getroffen und sogar ein Feuerwerk angezündet. "Völlig inakzeptabel", so  Bürgermeister Brent Meuleman (SP.A). "Das ist ein asoziales Verhalten, das ich auf das Schärfste verurteile. Das ist sehr bedauerlich, denn die Mehrheit der Einwohner hält sich an die Maßnahmen".

Das Fest fand in einem Haus statt, in dem sechs Personen wohnen. Vier Personen waren zu Besuch. Es wurde sogar so ausgelassen gefeiert, dass einige Leuchtraketen abgefeuert wurden. Kein kluger Schachzug, denn die Polizei wurde von Anwohnern benachrichtigt.

 Die Polizei sei schnell eingetroffen und habe das Fest sofort gestoppt,  sagt Meuleman. Es seien auch direkt Bußgelder ausgestellt worden. "In dieser Zeit eine Partei zu feiern, ist nicht klug. Das ist sogar noch gelinde ausgedrückt. Dies ist ein völlig inakzeptables Verhalten, insbesondere in Zeiten, in denen das Gesundheitspersonal große Anstrengungen gegen das Virus unternimmt und täglich Leben rettet. Da ist es sehr asozial, eine Party zu schmeißen, extrem dumm und völlig unverantwortlich."

Es ist das erste Mal, dass die Polizei eine Feier in Zelzate auflösen muss. "Dies ist eine sehr unglückliche Angelegenheit, vor allem für alle anderen Einwohner der Gemeinde, die die Maßnahmen respektieren und einhalten. Jeder in der Stadtverwaltung weiß auch, was möglich ist und was nicht, also sollte dies sicherlich keine Entschuldigung dafür sein, nicht zu wissen, dass dies nicht möglich war. Wir haben uns sehr um Information und Kommunikation bemüht, und es ist schade, dass es einige Personen gibt, die sich so verhalten."

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