Probleme beim Lernnetzwerk „Smartschool“ in Flandern

In den ersten Tagen nach den Osterferien im belgischen Bundesland Flandern musste das schulische Lernnetzwerk „Smartschool“ mit technischen Problemen fertig werden. Zum einen lagen Kapazitätsprobleme vor und zum anderen hatte das Netzwerk von Anfang an mit einem Hackerproblem zu kämpfen. 

Offenbar hatte ein Angriff von Hackern auf das Netzwerk „Smartschool“ in Flandern die Geschwindigkeit und die Stabilität des Systems gestört. Dabei zeigte sich das Kapazitätsproblem dieses Netzwerkes sehr deutlich. Die anderen häufig in Flandern genutzten Lernplattformen Diddit und Bingel waren zum Glück ebenso wenig davon betroffen, wie die Lehrerplattform VAN IN.

Die Probleme konnten rasch identifiziert werden und Fachleute konnten den Einfluss des Hackerangriffs eingrenzen. Am Dienstag kam dann Entwarnung. Seit Montag greift in Flandern das „pre-teaching“-System, über das nach den Osterferien den Schulkindern neue Stoffe vermittelt werden, auf die später, im Zuge einer Wiederöffnung der Schulen, weiter eingegangen werden soll.

Am Mittwoch funktionierten alle Netzwerke für Schulkinder und für den Lehrkörper einwandfrei. Das „pre-teaching“ kann also beginnen. Inzwischen gab Flanderns Landesbildungsminister Ben Weyts (N-VA) bekannt, dass das Schuljahr 2019-2020 auf jeden Fall mit Tests und Prüfungen abgeschlossen wird.  Im Falle des Hackerangriffs auf die Schulsysteme sind polizeiliche Ermittlungen aufgenommen worden.