Coronavirus-Pandemie: Nur noch 127 Krankenhauseinweisungen, aber noch 113 Todesfälle in Belgien

127 Personen wurden in den letzten 24 Stunden wegen des Coronavirus in ein Krankenhaus in Belgien eingeliefert. Es wurden 113 Todesfälle gemeldet. Das teilte der interföderale Sprecher Steven Van Gucht an diesem Montag mit.

In den letzten Tagen schwankte die Zahl der Krankenhauseinweisungen stets um 200. Es wurde bereits davor gewarnt, dass die Lockerung einiger Maßnahmen möglicherweise verschoben werden muss, wenn diese Zahlen nicht sinken. An diesem Montag scheint mit nur 127 Krankenhauseinweisungen eine Verbesserung in Sicht zu sein. 93 Personen durften das Krankenhaus verlassen, so dass sich noch 3.968 Personen im Krankenhaus befinden, die wegen COVID-19 behandelt werden.

Es wurden 113 Todesfälle gemeldet, womit sich die Gesamtzahl der Todesfälle auf 7.207 in Belgien erhöht hat.

Die niedrigeren Zahlen heute hinsichtlich der Neueinweisungen in ein Krankenhaus könnten darauf zurückgeführt werden, dass über das Wochenende weniger genau berichtet wird. "Wir müssen zwei Epidemien unterscheiden: eine in der Allgemeinbevölkerung und eine in Seniorenheimen", so der Virologe Steven Van Gucht. Die relativ hohen Einweisungsraten könnten durch den "prozentualen Anstieg" der Einweisungen aus Altenheimen erklärt werden. "Wir hoffen, dass dieser in den kommenden Tagen abnehmen wird", sagte Van Gucht auch noch.

Der Virologe erläuterte auch nochmals die Grundregeln der Hygiene und erklärte, dass eine Mundmaske helfen könne. "Nun, da die Maßnahmen gelockert wurden, müssen wir 5 Grundregeln beachten: zu Hause bleiben, vor allem wenn man krank ist, sich regelmäßig die Hände waschen, Abstand halten, wenn man draußen ist, soziale Kontakte einschränken und in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf überfüllten öffentlichen Plätzen eine Maske tragen."