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Details zu Coronamaßnahmen für Schulen in Flandern

Die Lehrer werden nicht immer eine Mundmaske vor der Klasse tragen müssen, und die Schulen können die Zahl der Unterrichtstage flexibel einteilen. Dies hat sich nach einer Beratung bezüglich des  Unterrichtswesens ergeben. In den flämischen Jugendhilfeeinrichtungen wird ab Montag ein Besucher zugelassen.

An diesem Diensatagnachmittag saßen Bildungsminister Ben Weyts (N-VA), die Bildungsgewerkschaften und die Bildungsdachverbände stundenlang zusammen, um die Wiedereröffnung der Schulen ab dem 15. Mai zu besprechen. Die verschiedenen Parteien einigten sich auf eine Reihe von Lockerungen.

Beispielsweise hatten die Experten festgelegt, dass eine Klasse aus maximal 10 Schülern bestehen kann, aber dies ist nun auf 10 bis 14 Schüler gelockert worden. Folglich darf eine Klasse nicht mehr als einmal aufgeteilt werden.

Auch bei den Mundmasken wurde ein Kompromiss ausgehandelt. Wenn ein ausreichender Abstand zwischen dem Lehrer und den Schülern besteht und wenn ein Plexiglas ( Abschirmung oder Maske) verwendet wird, dann ist eine Mundmaske für den Lehrer nicht obligatorisch.

Auch bei der Anzahl der Unterrichtstage gibt es mehr Flexibilität. Zum Beispiel darf eine Schule selbst einschätzen, was machbar ist. So kann eine Hälfte der Klasse morgens und die andere Hälfte nachmittags unterrichtet werden. Auf diese Weise kann ein Lehrer auch Zeit für den Fernunterricht einplanen.

Am 15. Mai können in der Grundschule das erste, zweite und sechste Jahr starten sowie das sechste und siebte Jahr der Sekundarstufe. Eine Woche später, am 22. Mai, wird es eine Evaluierung geben. Wenn diese positiv ausfällt, können die Schulen auch beschließen, das 2. und 4. Jahr der Sekundarschulen am 29. Mai mit 2 Unterrichtstagen pro Woche zu beginnen.

Ab 4. Mai ein Besucher in Jugendhilfeeinrichtungen zugelassen

Ab dem 4. Mai wird wieder ein Besucher in den flämischen Jugendhilfeeinrichtungen zugelassen. Dies wurde von der zuständigen Task Force bestätigt. In den Sondereinrichtungen der Jugendhilfe werden Kinder und Jugendliche mit Erziehungs- und Familienproblemen untergebracht. Seit Anfang März waren keine Besucher mehr zugelassen.