BELGA

Coronakrise: Die Zahl der Krankenhausaufnahmen stagniert, die der Sterbefälle sinkt

In den vergangenen 24 Stunden sind in Belgien wieder 178 Personen aufgrund einer Covid-19-Infektion in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Das sind vier Hospitalisierungen mehr als am Tag zuvor, wie das Krisenzentrum in Brüssel im Rahmen des täglichen Pressebriefings am späten Donnerstagvormittag bekanntgab. 111 Patienten starben an dem Virus seit Mittwoch.

In den letzten 24 Stunden sind erneut 178 an Corona erkrankte Patienten in Krankenhäuser eingeliefert worden. Das sind vier Patienten mehr als am Mittwoch. Gleichzeitig konnten aber weitere 293 Covid-19-Patienten die Klinik verlassen.

Das bedeutet, dass am Donnerstagmittag 3.609 Patienten in Krankenhäusern behandelt werden. 769 davon liegen auf Intensivstationen. Das ist ein Rückgang um 28 Patienten gegenüber dem Vortag. 517 davon werden derzeit intubiert, also künstlich beatmet - 17 weniger als zuvor.

Ebenfalls in den letzten 24 Stunden sind erneut 111 Coronapatienten an den Folgen ihrer Infektion gestorben. 60 Sterbefälle wurden in Flandern registriert, 42 weitere in der Wallonie und 9 in der Region Brüssel-Hauptstadt. 51 dieser Patienten starben in Krankenhäusern und 60 in einem Pflege- oder Seniorenwohnheim. Von letzteren sind 75 % bestätigte Coronafälle. Bei den anderen Verstorbenen wird eine Covid-19-Ursache lediglich vermutet.

Das bedeutet, dass die Zahl der Sterbefälle in Belgien seit Ausbruch der Coronaepidemie bei 7.594 Toten liegt. In den letzten 24 Stunden wurden dem Corona-Krisenzentrum zudem 660 neue Infizierungen mit Covid-19 gemeldet. Damit haben sich bisher insgesamt 48.519 Menschen in unserem Land mit dem Coronavirus angesteckt.

„Die Zahl der Sterbefälle liegt mit 111 deutlich niedriger, als in den letzten Tagen und Wochen. Es ist ungefähr einen Monat her, dass die Zahl der Sterbefälle noch so niedrig war“, so Prof. Steven Van Gucht vom Krisenzentrum am Donnerstag in Brüssel.