1. Mai im Lockdown: Belgiens liberale Premierministerin und die Coronakrise

Belgiens Premierministerin Sophie Wilmès von den frankophonen Liberalen MR legte in ihrer Ansprache zum Tag der Arbeit Wert auf die Feststellungen, dass zum einen weiter alle Maßnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus befolgt werden sollten und das zum anderen gerade in dieser Krise die Wirtschaft nicht über dem Sozialen stehen würde.

Wilmès sagte im Rahmen einer TV-Sendung auf der Webseite ihrer Partei, die liberale Reformpartei MR, es sei im Sinne aller, dass die Coronamaßnahmen unbedingt weiter befolgt werden sollten: „Das ist im Sinne der Beschäftigten, aber auch im Sinne der Arbeitgeber. Wer aber daraus erkennt, dass die Wirtschaft über allem steht, der irrt sich.“

„Die Wirtschaft und das Soziale, die Wirtschaft und das Menschliche sind keine Wiedersprüche. Hinter jedem Job, hinter jedem Arbeitsplatz steht ein Mensch. Wieder arbeiten zu können, ist auch ein Weg, um ein bisschen ‚normales‘ tägliches Leben zurückzuerlangen“, so die Premierministerin in ihrer Rede zum 1. Mai.